DIE DEZEMBER EDITION

Edition Magdalena Krawcewicz Heidritter Prints

Heidritter Prints bemüht sich darum, ein weit gefächertes Portfolio an Künstler*innen zu präsentieren und Magdalena Krawcewicz bezieht einen sehr einzigartigen Standpunkt.

Es gibt wenig Notwendigkeit Referenzen zu anderen Künstlern*innen zu ziehen.

Ihre Arbeit ergibt sich aus einer ganz eigenen Notwendigkeit heraus.

In ihren Aquarellen, ihrer Keramik und den Malereien passiert soetwas wie eine spontane Materialisierung von etwas Fragilem. Etwas, das vor der Manifestierung auf dem Papier oder der Leinwand noch nicht existiert hat. Aus einer lichten Leichtigkeit heraus  erscheinen Figuren - man sollte fast Wesen sagen -  und wachsen aus dem Nichts heraus im Moment der Gestaltung. Wobei Gestaltung hier sehr wörtlich zu nehmen ist. Ein anderes Motiv, das bei Krawcewicz immer wieder auftaucht ist die Feder. Kein Wunder. So entstehen ihre Arbeiten durch die Körper gewordene Linie und fast kaligrafisch ergießt sich das Motiv über das Blatt wie eine Textzeile oder eine improvisierte Tonfolge.

Das wird auch durch ihre Titel klar, wie z.b. der des aktuellen  Kataloges "I draw a line to your heart today" (PY Harvey) mit dem eigentlich alles gesagt ist. Mit dieser - wie ich finde - sehr poetischen Edition wünschen wir euch schöne Feiertage und einen schönen Abschied des Jahres 2017.

 

(Alle Editionen bei Heidritter Prints sind etwa Din A4 groß, signiert und auf 25 Stück limitiert.

Solltet ihr Interesse an Originalen haben, stellen wir gerne einen Kontakt zur Künstlerin her)


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DIE OKTOBER EDITION


Carsten Rabe nimmt uns in seiner neuen Publikation mit in das Land am anderen Ende des großen Ozeans, dass uns so beeinflusst und das wir trotzdem nur sehr vermittelt kennen. Aber kennen wir wirklich das Land, dessen Mentalität sich uns durch Kultur, Film, Musik, oder in den Nachrichten darstellt?
Die Unsicherheit in unserer Vorstellung von der Nation, die den Westen so prägt ist akut.
Carsten Rabe zeigt uns mit 97 Fotografien eine Perspektive auf Land und Leute und wir lassen uns gerne in die Welt der stillosen Bars, des White Trashes, der Caravans und die morbiden Hotelzimmer entführen.

But guess what: Carsten Rabe ist nie in Amerika gewesen!

Nagut, ein Trip nach NY vor einigen Jahren. Aber das ist nicht Kern seiner konzeptuellen Arbeit.

Aus seinen rund 40.000 Fotografien, die er nach Farben, Personen, ihren Haltungen, Komposition und Stimmung katalogisiert, erstellt er ein ideeles Bild von einem Ort, der so nicht exisitiert.

Die Fotografien entstehen über die Jahre in verschiedenen Situationen. So kann es sein, das ein Foto von einer Bekannten auf einer Geburtstagsparty in Wedding, ein Schnappschuss beim Galerien - Opening in der Admiralitätstrasse in Hamburg, oder der Ausflug nach Norwegen im Bildband "Amerika" seinen Platz findet.

Er schafft so einen künstlichen Kontext,  der sich aus seiner und unserer Interpretation dieses Ortes zusammensetzt, dem was wir erwarten und dem was wir bereit sind im Rahmen unserer kulturellen Vorstellung von Amerika zuzulassen. So konfrontiert er uns in einer intellektuellen, aber auch persönlichen und ästhetische Weise

 

(Alle Editionen bei Heidritter Prints sind etwa Din A4 groß, signiert und auf 25 Stück limitiert.)

BUCHVERÖFFENTLICHUNG

CARSTEN RABE 5. Oktober, Buchhandlung Sautter & Lackmann, Admiralitätstraße


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DIE MAI EDITION

Im schönen Monat Mai kommt Stephan Jäschke zu uns. Nicht nur mit einer Edition, nein, auch mit 3 seiner neuen Skulpturen "Mobilé". Und auch im nächsten Monat könnt ihr euch auf mehr Objekte bei Heidritter Prints freuen.

 

Stephan Jäschkes Malereien sind oft konzeptuell, haben aber auch immer ein sehr spontanes und direktes Moment. Wie bei dieser Edition, deren Bilder digital entstanden sind. Mit Hilfe des Programmes Art Rage legt er farbige Punkte fest, die er mit gestischem, schnellen Habitus verbindet und so farbige Verläufe erstellt.

Angefangen mit einem einzigen Stück Aluminium, schneidet Stephan Jäschke für seine Skulpturen aus der Reihe "Mobilé" mit der Metallschere in einer schnellen und intuitiven Folge Formen, die auf der einen Seite etwas Organisches, gleichzeitig aber auch Zeichnerisches haben.

Würde man die Skulptur zusammenschieben, so ergäbe sich wieder die Grundfläche des Aluminiumbleches.

Durch die sehr direkte Bearbeitung mit der Zange und die rauhen, aufgebrochenen Kanten,  behält sich die Skulptur die Spontanität des Prozesses und bewegt sich in einem spannenden Status  zwischen Fragilität und Stabilität.

 

Alle Editionen und Stephans Objekt könnt ihr noch bis Pfingstmontag in der Galerie Genscher bewundern, sowie einige andere Unikate der Heidritter Künstler*innen.

Die Öffnungszeiten variieren. Deshalb schreibt gern einfach eine Mail an mail@heidritterprints.de, wann ihr kommen möchtet.

 (Alle Editionen bei Heidritter Prints sind etwa Din A4 groß, signiert und auf 25 Stück limitiert.)


GenscherHardcoreRunners - DIE AUSSTELLUNG

AUSSTELLUNG: Heidritter Prints @ GenscherHardcoreRunners Inception

HEIDRITTER PRINTS EDITIONEN - POP UP / #GenscherHardcoreRunners Inception



Zur Eröffnung der Zentrale von den #GenscherHardcore Runners richtet die Galerie Genscher gemeinsam mit Heidritter Prints eine Art Pop Up Store mit einer Ausstellung aller Editionen, sowie eigens für diesen Anlass erstellten oder ausgewählten Arbeiten ein. Zu diesem Zweck wird es ein Ausstellungsdesign geben, das sich gängige markttaugliche Präsentationsformen zu eigen macht und in welchem die Arbeiten und Editionen einheitlich präsentiert werden. Die Arbeiten haben kommerzielle Mechanismen, Produkte, Marketing und Produktdesign zum Thema, oder beziehen sich auf Merchandising durch Kunst, oder von Kunst.

 

Eröffnung am Freitag, den 19.05.2017 um 18 Uhr, Marktstraße 138, 20357 Hamburg

 

Im Anschluss findet der erste Run mit den #GenscherHardcoreRunners und Gast Coach Kenneth Dow statt

SPEEDBOAT AB ca. 22 Uhr
(Hier findet ihr die Veranstaltung auf Facebook, gerne zusagen, einladen, teilen und soweiter!
https://web.facebook.com/events/282768745516551/)

 

 

Hintergrund der #GenscherHardcoreRunners

Bei den #GenscherHardcoreRunners handelt es sich um ein neues Projekt der Galerie Genscher bzw. des Trägervereins Marktstraße 138 e.V.

Der Anlass war unter anderem die Übernahme der alten Galerieräume im totsanierten Hinterhof der Marktstraße 138 durch die „Adidas Runners,“ einem Marketingvehikel mit weltweit lokal inszenierten Communities, welche die Lifestylemarke Adidas promoten sollen.
 Wie viele neokapitalistische Phänomene bedient sich hier ein Weltkonzern subkultureller Strukturen sowie der kostenlosen Partizipation von VerbraucherInnen, um die eigene Credibility zu erhöhen und schleicht sich speziell in Hamburg in einer Gegend ein, die solche Phänomene einst mit Steinen zu begrüßen pflegte.
Die #GenscherHardcoreRunners werden unter anderem themenbasierte „Runs“ veranstalten, welche durch „Gastcoaches“ angeleitet werden. Dabei handelt es sich um künstlerische Interventionen jeglicher Form, welche den thematischen sowie räumlichen Zusammenhang der Galerie Genscher berücksichtigen, sich auf (Stadt)Marketing Events (Schlagermove, Harley Days) oder Kunstevents der freien Szene (z.B. blurred edges) beziehen oder einfach die eigene Kunst promoten. Parallel werden längerfristige Projekte in Form einer Academy für junge Talente zwecks Kunstentwicklung etc. stattfinden.

 


Viele Grüße,
Cathrin und Gitte


DIE APRIL EDITION

Es war mein erster Besuch im Atelier der Schlumper. Ich hatte mich mit Anna Laute verabredet, um Stefanie Buberts Arbeiten zu sichten und wir waren abends im Atelier allein.

Über zwei Stockwerke verteilen sich etliche einzelne Arbeitsplätze: jeder ein kleiner Kosmos künstlerischer Arbeit und in seiner Fülle nicht mit einem Besuch zu begreifen. Auch im Archiv lagert ein imenses Output an künstlerischer Produktion, das kaum zu fassen ist.

Stefanie Buberts Arbeiten waren mir schon öfter auf Ausstellungen der Schlumper aufgefallen.

Sie behaupten etwas Stellvertretendes, Symbolisches, sind aber trotzdem eigen. Es entsteht eine Spannung zwischen Begriff und Zeichen und zeigt in seiner vermeintlichen Einfachheit nur um so mehr die Unmöglichkeit unser persönliches Verständnis und unsere Wahrnehmung der Welt zu verallgemeinern.

Auch die Auswahl ihrer Sujets ist interessant. Sie wählt nichts weltbewegendes, dass sie für die Ewigkeit festhalten will, nein sie portraitiert mit eiligem Gestus Dinge, um die sich unser Leben wirklich zu drehen scheint.

Das Auto, das Bett, Eis, Spaghetti, Brillen und Schlafanzüge...

 

Liebe Grüße

Gitte

 

(Alle Editionen bei Heidritter Prints erscheinen in einer 25er Auflage, sind signiert und etwa Din A4 groß)

 


DIE MÄRZ EDITION

Der Künstler dieser Edition kommt aus Wien.

Eigentlich kenne ich ihn als Gitarrist der Band LeToy, die er zusammen mit Daniela Riedl betreibt, bin aber durch seine letzte Ausstellung "En Masse" im OHO (Offenes Haus Oberwart) auf die besondere Ästhetik seiner Collagen aufmerksam geworden.

Mit dem Skalpell löst er Abbildungen von Personen aus unseren Printmedien und dem gewohnten Abbildungsschema heraus und arrangiert die Masse an Abbildungen neu. Obwohl  die Arbeiten aus unglaublich vielen Einzelteilen bestehen, wirken sie nicht chaotisch. Die Interpretation, dass es sich bei Florian Langs Arbeiten um Kritik an Medien und einer Überdosis an optischen Reizen handelt liegt nahe.

Geometrie und Ästhetik funktionieren bei Florian Lang aber wie eine symbolische Architektur bzw. erdachte Systeme und scheinen die Massen an Menschen zu strukturieren und ihnen ästhetischen Zusammenhalt zu geben, sodass neben der Kritik auch die Faszination am Phänomen der Masse, Struktur und (Neu-)Ordnung zu lesen sind.

 

Schaut euch seinen Arbeiten gern  auf  http://www.florianlang.com/ an, oder seine Edition bei Heidritter Prints!

 

Alle Editionen bei Heidritter Prints erscheinen in einer 25er Auflage, sind signiert und etwa Din A4 groß. 

 


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DIE FEBRUAR EDITION

Die Edition im Februar kommt von Silke Silkeborg.  Eigentlich Malerin, verbindet sie in ihren neusten Arbeiten Malerei mit installativen Konzepten. Schaut euch gerne ihre Edition und Silkes Info-Seite an, dort findet ihr Ausstellungsfotos, ihre CV und einen Journalbericht ihrer Expedition nach Leuna!


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DIE JANUAR EDITION

Nach der Eröffnung im Dezember starten wir unseren monatlichen Zyklus und stellen euch jeweils zum Monatsende eine neue Edition vor. Das Jahr 2017 beginnen wir mit Sebastian Gögel.

Sebastian kommt aus Leipzig, arbeitet haupsächlich im Bereich Malerei, aber auch Skulptur und installative Arbeiten gehören in sein Repertoire.  Für mehr:  schaut euch seine Edition an!

Dort findet ihr auch Vita, Ausstellungsfotos, einen Text und einen Link zu seiner Seite.


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ART WALK AUSSTELLUNG - DOKU

Nach der Fashion Show, wurden alle Outfits an einer Wand des Fleetstreet Theaters präsentiert und die Prints von HEIDRITTER PRINTS an der gegenüberliegenden Seite. Der Laufsteg blieb fürs Erste bestehen.

Am Samstag spielte Luca Salo Jazz Piano und jammte mit Philipp van der Heijden, der das Konzert mit Elektrosounds und Beat Box eröffnete.

 

Gitte


ART WALK FASHION SHOW - DOKU

Ein super Abend, das kann man so sagen....  Mindestens 25 Künstler*innen haben der Reihe nach auf dem Laufsteg performt und ihre Arbeiten gezeigt. Das Fleetstreet Theater welches sich als Ort  irgendwo im nirgendwo zwischen Kunst, Performance und Tanz lokalisiert - für unser Projekt perfekt. Ausstellung kan man das nicht nennen was folgt.

Die Bude ist voll und DJane Schneesalomé lässt die erste Töne erklingen. Hinter der Bühne werden die letzten Outfits perfektioniert und letzte Absprachen zugeflüstert.

Im Dunkeln stehen sie alle vor mir, der Reihe nach. Lauter seltsame Gestalten und warten angespannt auf Ihren Auftritt. Iris Minich macht den Anfang. Ihre Performance - insgesamt 6-Teilig - wurde von Anna Steinert choreografiert und entworfen. Ihr Outfit besteht aus Teppich. Sie ist laut, stampft mit den Füßen. Schamanismus aus dem Baumarkt. Schneesalomé lässt den Beat anschwellen und was folgt, ist eine Aneinanderreihung unerwarteter Momente. Jessica Halm, deren Mutter und Tochter sich in einem riesigen körperhaften Gewandt  über die Bühne lavieren, Anik Lazar, deren absolut lautes Kleid aus Aluminium-Rohren auf dem Laufsteg Stück für Stück auseinander fliegt, Verena Issel, die eine handvoll ferngesteuerter Autos mit "Yolo"-Mützen über den Laufsteg fahren lässt, oder Anne Cathrin Ulikowski und Claudia Zweifel, die ihre Models in Shorts und "Ulikowski-Socken" und "Zweifel-Socken" lässig mit Büchern zu neuen Theorien in der Biochemie über die Bühne schicken....

Sowas hab ich noch nicht gesehen.

Ich hoffe wir schaffen es noch, hier ein Video zu posten.

Dank an alle für diesen Abend!

 

Gitte


ARTWALK - DIE ERSTE AUSSTELLUNG - EINLADUNGSKARTE

An der ersten Ausstellung ART WALK nehmen ca. 25 Künstler*innen mit Editionen teil. Zusammen zeigen der PETERSBURGER SALON (Pitt Sauerwein) und HEIDRITTER PRINTS (Gitte Jabs) am 8.12. um 20.00 Uhr eine Art-Fashion Show, der besonderen Art,  bei der verschiedenste Künstler*innen eingeladen wurden, ihre Kunst auf dem Laufsteg zu tragen. Im Laufe de Ausstellung werden die Outfits und Editionen  in einer Petersburger Hängung präsentiert.


DIE LETZTEN REPROS

Zusammen mit Martin Meiser entstehen in den Ateliers in der Eiffestrasse die letzten Repros für die erste Ausstellung am 8.12.16.


IN THE STUDIO

Magdalena Sadziak bei der Arbeit